Deutzerhof

Deutzerhof

AHR

Die Ahr ist mit 561 Hektar Rebfläche eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands. An den Steilhängen über dem Fluss gedeihen vor allem Rotweine. Neben dem König der roten Reben, dem Spätburgunder, zählt der Frühburgunder zu den Spezialitäten der Region. Die Spitzenweine der Ahr können nur mit großen Mühen erzeugt werden. So müssen die Winzer für die Arbeit am Rebstock und zur Lese oft durch zerklüftete Felsspalten in extreme Steilhänge klettern, wo teils nur wenige Rebstöcke nebeneinander stehen. Das milde Klima beschert den Trauben im Ahrtal optimale Voraussetzungen, unter anderem weil die aufgewärmten Felsen in der Nacht ihre gespeicherte Wärme an die Reben abgeben.

DEUTZERHOF

Die Deutzerhof Weinberge liegen bis zu 200 Meter über dem Meeresspiegel. Im wildromantischen Ahrtal sind Höhenunterschiede von 200 Metern zwischen dem Flüsschen Ahr und den Bergkuppen keine Seltenheit. Das Tal im Bereich der Deutzerhof Steillagen ist nur 400 Meter, im Mayschosser Kessel dagegen fast 2.000 Meter breit. Bekannt für seine klassisch ausgebauten, charaktervollen Weine, gehört der Deutzerhof zu den hundert besten deutschen Weingütern.

Zum Ende des Jahres 2019 hat Hella Hehle entschieden, sich aus dem Weingut zurückzuziehen. 2020 übergab Hella Hehle das Weingut an Jürgen Doetsch, der ein langjähriger Freund der Familie Hehle ist. Mit dem Team des Deutzerhofs und der Betriebsleitung von Hans-Jörg Lüchau soll das Weingut mit seiner klaren Weinstilistik fortgeführt werden.