Domaine de Piéblanc - La Tuilière 2025

Domaine de Piéblanc
Art. Nr.
5811
Rebsorten
65% Grenache, 15% Syrah, 10% Cinsault, 10% Carignan
Rebalter
10-50 Jahre alte Reben
Boden
Kalkhaltiger, sandiger Lehm
Alkohol
14 % Vol.
Anbaugebiet
AOC Ventoux
Allergene
Enthält Sulfite

Herstellung

Von Hand in 15-kg-Kisten geerntet. Nach einer Nacht in der Kältekammer manuelles Sortieren, dann Befüllen der Presse durch Schwerkraft. Kaltmazeration für 48 Stunden und Gärung über 20 Tage in Stahltanks. Tägliches, sanftes Überschwallen. Danach 12 Monate Reife in Stahl- und Betonfässern.

Lage

10-50 Jahre alte Reben auf baumgesäumten Terrassen auf 300 m Höhe. Kalkhaltiger, sandiger Lehm. Eine Struktur, die Drainage ermöglicht und Frische bewahrt. Die Mischung aus Bäumen und aromatischen Pflanzen, wechselndes Licht und Schatten, erzeugen ein kühles Mikroklima.

Verkostungsnotiz

Intensives Rubinrot. In der Nase frisch, elegant und fruchtig in der Nase, mit dezenten floralen Noten und Aromen von dunklen Beeren. Am Gaumen köstlich saftig, mit guter Struktur und angenehmer Länge.

Das Weingut

Die südliche Rhône hat viele Gesichter. Matthieu Ponson interessiert sich offenbar besonders für eines, das man leicht übersieht: ihre frische, elegante Seite. Am Fuß der Dentelles de Montmirail, bei Gigondas, bewirtschaftet Ponson die Domaine de Piéblanc. Auf den von Kalk, unterschiedlichen Höhenlagen, Garrigue und dem Einfluss des Mont Ventoux geprägten PDOs Gigondas, Beaumes-de-Venise und Ventoux wachsen die Trauben des Weinguts. Drei Landschaften, die Ponson nicht vereinheitlichen möchte, sondern in ihren Eigenheiten zeigen will. Der Weg dorthin war alles andere als vorgezeichnet. Ponson, aufgewachsen im Rhône-Tal bei Cornas, kam ursprünglich aus der digitalen Welt. Erst mit 43 Jahren entschied er sich für einen radikalen Neuanfang und wurde Winzer. 2014 gründete er Piéblanc. Vielleicht erklärt dieser späte Einstieg, warum hier vieles selbstverständlich und zugleich angenehm undogmatisch wirkt. Gearbeitet wird biologisch, gelesen von Hand und mit großer Sorgfalt selektiert. Im Keller gilt ein einfacher Grundsatz: möglichst wenig eingreifen, den Charakter von Trauben und Herkunft bewahren. Ponson beschreibt seine Rolle entsprechend als Begleiter des Weins – nicht als dessen Regisseur. Das Ergebnis ist ein Stil, der die südliche Rhône nicht über Konzentration und Alkohol definiert. Frische, Balance und Trinkfluss stehen im Mittelpunkt. Die Weine sollen nach Süden schmecken – nach Sonne und Garrigue, aber ebenso nach Wind, Kalk und kühlen Nächten.

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